In diesem Jahr dreht sich dabei alles um „Chancen und Risiken von E-Health“. Unter dem Tagungsvorsitz von Gerry O´Dwyer, dem Vorsitzenden des Verbandes der Europäischen Krankenhausdirektoren (EAHM), werden zunächst konkrete „Europäische Strategien“ aufgezeigt. Dazu stellt Andrzej Rys, Direktor der Generaldirektion Gesundheit der Europäischen Kommission, den „E-Health-Aktionsplan 2012-2020 der Europäischen Kommission“ vor. Im Focus stehen dabei unter anderem die Herstellung der Interoperabilität zwischen den Informationssystemen der Gesundheitssysteme sowie die Unterstützung der Entwicklung neuer E-Health-Anwendungen. Anschließend diskutieren Eva Weinreich-Jensen, die neu gewählte Präsidentin des Europäischen Krankenhausverbandes (HOPE), und Joao de Deus, Präsident der Europäischen Vereinigung der Leitenden Krankenhausärzte (AEMH), unter der Leitung von Heinz Kölking (EAHM) über die „Positionierung der Stakeholder zum Aktionsplan“.

Am Nachmittag erläutern vier Referenten aus Schweden, der Schweiz, Dänemark und Deutschland an ganz konkreten Beispielen „Nationale E-Health-Strategien“ aus ihren jeweiligen Ländern. Dabei stellen sie unter anderem vor, wie digitale Lösungen dort entwickelt und implementiert werden. In einer abschließenden Diskussion wird diese „Umsetzung des E-Health-Konzeptes an konkreten Beispielen“ noch einmal inhaltlich vertieft. Aktive Konferenzteilnehmer sowie Interessenten aus dem Auditorium können die vorgestellten internationalen Ansätze noch einmal miteinander erörtern.

Weitere Informationen finden Sie im Kongressprogramm unter www.deutscher-krankenhaustag.de.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser und findet jährlich im Rahmen der MEDICA statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, den Deutschen Krankenhaustag auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützen. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.