1.    „Im Hinblick auf die Investitionsnöte der Krankenhäuser sind die Prämienausschüttungen einzelner Krankenkassen unerträglich. Statt in Halbmilliardengrößenordnungen Prämienausschüttungen vorzunehmen und medizinisch nicht notwendige Satzungsleistungen feilzubieten, sollten die überschüssigen Mittel bei den Kassen eingesammelt und zur gezielten Investitionsförderung in Krankenhäusern eingesetzt werden. Medizinische Zukunftssicherung muss Vorrang vor Marketing haben.“

2.    „Die für Krankenhausleistungen zur Verfügung gestellten zusätzlichen Mittel (3,9 Prozent) liegen erneut deutlich unter dem allgemeinen Leistungskostenzuwachs der Kassen (5,3 Prozent). Dieser Trend hält nunmehr seit Jahren an (Anlage). Behauptungen, die Kliniken würden überdurchschnittliche Ausgabenzuwächse verursachen, sind unzutreffend.“