Das ist das Ergebnis des aktuellen PSYCHiatrie Barometers des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI), einer jährlich durchgeführten Repräsentativbefragung stationärer psychiatrischer und psychosomatischer Einrichtungen in Deutschland zu gegenwärtig relevanten Fragestellungen in diesem Versorgungsbereich.

Im Hinblick auf die Auswirkungen des neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) herrscht bei den psychiatrischen Einrichtungen große Unsicherheit. Tendenziell schätzen die Einrichtungen, die das neue Entgeltsystem bereits anwenden (Optionskrankenhäuser), ihre wirtschaftliche Situation schlechter ein als die übrigen Psychiatrien. Viele seien zudem entsetzt und enttäuscht über die massiven Kontrollasten, mit denen Krankenkassen die Umsteigehäuser über die MDK-Prüfungen heimsuchten, erläuterte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum.

So stuften 45 Prozent der Optionskrankenhäuer ihre aktuelle wirtschaftliche Lage als eher unbefriedigend ein, während es in den bislang nicht optierenden Einrichtungen 35 Prozent waren. Lediglich 16 Prozent der Optionskrankenhäuser erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation. Bei den Nicht-Optionshäusern sind es mit 32 Prozent doppelt so viele.

Das PSYCHiatrie Barometer stellt in diesem Jahr erstmalig auf repräsentativer Basis das diagnostische und therapeutische Leistungsangebot der Krankenhäuser in der Behandlung von Schizophrenie dar. Weitere Themenschwerpunkte sind unter anderem die Einführung und Umsetzung des neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie sowie die Inanspruchnahme von externen Unternehmensberatern im Krankenhausbereich.

Das vollständige DKI-PSYCHiatrie Barometer 2014 ist als Anhang zu dieser Pressemitteilung sowie als Download unter www.dki.de verfügbar.