„Wenn in Deutschland mehr Herzoperationen durchgeführt werden, beweist das die hohe Leistungsfähigkeit, die hohe Qualität und das Vertrauen der Kranken in die Krankenhäuser. Unsere Ärzte in den Krankenhäusern beschäftigen sich mit den zum Teil lebensbedrohenden Nöten der Herzpatienten. Die Kassen schauen lediglich auf die Statistik – das ist zu wenig. Die Krankenkassen sollten aufhören, steigenden medizinischen Behandlungsbedarf in den Verdacht nicht notwendiger Leistungen zu rücken. Die Krankenhäuser haben wiederholt ihre Bereitschaft zu strukturieren Zweitmeinungsverfahren bekundet. Auch ist darauf hinzuweisen, dass im Bereich der Herzoperationen ein von Krankenkassen und Krankenhäusern gemeinsam beschlossenes bundesweites Qualitätserfassungs- und Auswertungssystem existiert. Die dort ausgewerteten Indikatoren geben keine Hinweise auf nicht notwendige Behandlungen“.