Das mit dem Gesetz eingeführte Qualitätsinstitut begrüßte Baum: „Die Krankenhäuser verbinden damit die Erwartung, dass die Qualitätssicherung und die Qualitätsberichterstattung auf eine neue wissenschaftlich fundierte und objektive Grundlage gestellt werden.“ Auch die verbesserten Informations- und Transparenzregelungen für die Patienten unterstützten die Kliniken. Der vom Institut zu erstellende Krankenhausvergleich sollte dann aber auch als der „Goldstandard“ für Krankenhausvergleichsmethodik anerkannt werden, so der DKG-Hauptgeschäftsführer.

Ausdrücklich positiv wertete Baum die über einen Änderungsantrag noch ins Gesetz gekommene Klarstellung, dass Angaben über Leistungsbewertungen immer auch risikoadjustiert sein müssten. Baum: „Damit unterstreicht der Gesetzgeber, dass die Bewertung medizinischer Leistungen von Krankenhäusern ein sehr komplizierter Prozess ist, bei dem eine Vielzahl höchst differenzierter und patientenindividueller Aspekte zu berücksichtigen ist.“ Die logische Konsequenz daraus sei, die Diskussion über qualitätsorientierte Vergütungen zu beenden.