„Stichhaltiger als durch das Statistische Bundesamt können Behauptungen von Kassen, die Krankenhäuser würden medizinisch nicht notwendige Operationen erbringen oder Leistungsfälle beliebig vermehren, nicht widerlegt werden. Die Statistik zeigt, dass die Patienten die Krankenhäuser in der Regel entweder per Notfall oder durch Überweisungen niedergelassener Ärzte erreichen.

7,5 Millionen stationär aufgenommene Notfälle machen die Bedeutung der „Versorgungsreserve“, die die Krankenhäuser vorhalten und die hohe Sicherheit, die die flächendeckende Präsenz der Krankenhäuser für die Bevölkerung gewährleistet, mehr als deutlich.

Von niedergelassenen Ärzten werden insgesamt 9,2 Millionen Patienten in die Krankenhäuser eingewiesen. Auch das macht deutlich, dass Krankenhausbehandlungen und Operationen ein mehrfach professionelles Mehraugenprinzip vorgeschaltet ist.

Über die Zahl der insgesamt 18 Millionen stationären Behandlungsfälle hinaus versorgen die Kliniken in Deutschland rund weitere 5 Millionen Notfallpatienten ambulant. Die schnelle Erreichbarkeit der Kliniken ist ein hohes Gut, vor dem auch die Krankenkassen Respekt haben sollten.“