Die Kliniken fordern vom Gesetzgeber eine faire Krankenhausfinanzierung. Eine Fortsetzung der rigiden Deckelung der Preise führt in die Sackgasse von nicht mehr steuerbarem Rationalisierungsdruck in den Kliniken. Eine Reform des derzeitigen Systems der Krankenhausfinanzierung ist daher dringend erforderlich. Notwendig ist ein Finanzierungssystem, das es den Krankenhäusern ermöglicht, die unabwendbaren Kostenbelastungen tatsächlich zu refinanzieren. Nicht zuletzt geht auch die Investitionsfinanzierung der Bundesländer stetig zurück.

Vor diesem Hintergrund rückt der 36. Deutsche Krankenhaustag unter dem Generalthema „Fair finanziert – Krankenhäuser brauchen Zukunft.“ die künftigen Herausforderungen der Krankenhauspolitik in den Fokus: Im Rahmen der politischen Auftaktveranstaltung am 20. November werden Kongresspräsident Alfred Dänzer, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), und weitere Spitzenvertreter der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK) mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen die finanziellen und wirtschaftlichen Perspektiven der Kliniken diskutieren.

Im Anschluss bietet die Deutsche Krankenhausgesellschaft mit der Informationsveranstaltung „Das G-DRG-System 2014“ ein Forum zur Information und Diskussion rund um die Fallpauschalenvergütung und das neue Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen. Diese beiden Veranstaltungen bilden den Auftakt zu zahlreichen gesundheitspolitischen und praxisorientierten Vorträgen: Vom Pflegeforum, Krankenhausbau oder IT-Schwerpunktveranstaltungen bis hin zu neuesten Trends rund um das MVZ im Krankenhaus und zur Haftpflicht im Krankenhaus stehen weitere praxisorientierte Veranstaltungen auf dem Tagungsprogramm.

Ein Highlight ist der neue Veranstaltungsblock „Aktuelle Brennpunkte“ am zweiten Kongresstag: Die Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, wird ausführlich zum Thema Krankenhausplanung Stellung beziehen. Ein Schwerpunkt des dritten Veranstaltungstages ist die „2nd Joint European Hospital Conference“ mit hochkarätigen Referenten aus den europäischen Kliniken und dem nationalen und internationalen Krankenhausverbandswesen. Die Konferenz steht thematisch ganz im Zeichen der Umsetzung der Europäischen Patientenrechte-Richtlinie und dem Innovationszugang in den Kliniken Europas.

Der turnusmäßige Wechsel an der Spitze des 36. Deutschen Krankenhaustages fällt an die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), dessen Präsident Alfred Dänzer seit Januar 2012 ist. Der Diplom-Verwaltungswirt Dänzer ist seit 2005 Geschäftsführer der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und gehört seit 2008 Vorstand sowie Präsidium der DKG an.

Der 36. Deutsche Krankenhaustag, der vom 20. bis 23. November 2013 in Düsseldorf im Rahmen der Medizinmesse MEDICA stattfindet, greift mit seinen vielfältigen Vorträgen, Seminaren und Foren aktuelle gesundheitspolitische und krankenhausrelevante Fragestellungen auf. Ziel des Krankenhaustages ist es, allen Berufsgruppen im Krankenhaus – Ärzten, Krankenhausdirektoren, Controllern, Technikern, Krankenhausträgern und Pflegepersonal – sowie den Partnern im Gesundheitswesen die Gelegenheit zur Diskussion und Meinungsbildung zu geben.

Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den vier Kongresstagen rund 1.700 Besucher aus Klinikbetrieb und Gesundheitspolitik. Das ausführliche Kongress-Programm des 36. Deutschen Krankenhaustages steht unter www.deutscher-krankenhaustag.de als PDF-Datei zum Herunterladen bereit.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser und findet jährlich im Rahmen der MEDICA statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, den Deutschen Krankenhaustag auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützten. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.