„Die Kliniken begrüßen die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, die Krankenhäuser zu entlasten. Flächendeckend haben Krankenhäuser derzeit keine Chance, die steigenden Personal- und Sachkosten zu refinanzieren. Die Unterdeckung führt zu strukturellen Fehlanreizen. Die Krankenhäuser müssen in die Lage versetzt werden, über den regelhaften Vergütungszuwachs die unabdingbaren Kosten zu decken. Deshalb hat die dringend benötigte Erhöhung der Vergütungen für Klinikleistungen immer auch eine wichtige Strukturkomponente gegen Fehlanreize.

Überhaupt kein Verständnis haben die Träger der Krankenhäuser für die immer wieder zu hörenden Bedenken des Bundesfinanzministers gegen Hilfen. Es ist nicht akzeptabel, dass Gelder aus dem Gesundheitswesen zur Sanierung des Bundeshaushaltes und für die Euro-Verpflichtungen abgezogen werden, während Tag für Tag die Krankenhäuser durch die bis Ende 2014 fortwährenden Kürzungen die Überschüsse mit speisen. Bundesgesundheitsminister Bahr ist nachdrücklich zu unterstützen, wenn er darauf pocht, den prioritären Einsatz der Mittel des Gesundheitswesens im Gesundheitswesen durchzusetzen. Er hat dabei mit dem Verweis auf die Nöte in den Kliniken die besten Argumente auf seiner Seite.“