"Angesichts der Rekord-Überschüsse der Krankenkassen nehmen die Kürzungen zu Lasten der stationären Patientenversorgung in Höhe von 1 Milliarde Euro geradezu groteske Formen an. Die den Kliniken weiterhin bevorstehenden Kürzungen in Höhe von 750 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren sind durch nichts mehr gerechtfertigt. Zudem widerlegen die erneut steigenden Rücklagen der Krankenkassen, dass deren seit Jahren behaupteten Ausgaben-steigerungen für die Kliniken so nicht zutreffen. Im Vergleich zu den Erwartungen der Kassen noch aus dem ersten Quartal 2012 liegen sie aktuell um 600 Millionen Euro deutlich niedriger. Zudem kann angesichts einer Inflationsrate von über 2 Prozent bei 3,3 Prozent Leistungszuwachs der Kliniken nicht von einem außergewöhnlichen Mengenzuwachs gesprochen werde."