Die Studie kommt zu dem zentralen Ergebnis, dass weniger als die Hälfte der Krankenhäuser (46 %) im Zeitraum zwischen 2013 und 2015 in der Lage waren, Überschüsse zu erzielen. Vielmehr hatte mehr als jedes zweite Krankenhaus im Beobachtungszeitraum mindestens einmal Verluste zu verzeichnen.

Ein weiteres Ergebnis war, dass trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation bei allen Krankenhäusern die Patientenzufriedenheit und die Leistungsqualität als wichtigstes Ziel ausgegeben wurden.

Die Mehrzahl der Krankenhäuser setzt weiterhin auf eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung. Fusionen oder eine Reduktion des Leistungsangebots, beispielsweise durch Schließung von Abteilungen, sind der Studie zufolge für viele Krankenhäuser keine Option. Die meisten Kliniken setzen dagegen strategisch auf den Aufbau neuer Leistungsbereiche und Geschäftsfelder sowie eine stärkere Beteiligung an der ambulanten ärztlichen Versorgung in ihrer Region.