Zusammenfassend wurde festgestellt:

1.    Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser verschlechtere sich weiter. Trotz steigender Umsätze fehle jedem zweiten Krankenhaus das Geld für zukunftsorientierte Investitionen.

2.    Aufgrund des demografischen Wandels müssten die Krankenhäuser vorwiegend in Fachbereiche mit einem hohen Anteil an älteren Patienten investieren.

3.    Auch die Gesundheitspolitik biete nur unzureichende Perspektiven. Lediglich von Initiativen zum Thema Behandlungsqualität würden signifikante Verbesserungen erwartet.

4.    Restrukturierung bleibe daher Daueraufgabe, um die wirtschaftliche Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Über 70% der befragten Krankenhäuser befänden sich zurzeit in einer Restrukturierung.

5.    Die weitere Steigerung der stationären Erlöse würde mit Abstand als wichtigste Restrukturierungsmaßnahme angesehen, gefolgt von der Reduktion der Sachaufwendungen. Die tatsächliche Umsetzung der Maßnahmen würde gleichzeitig als größte Herausforderung betrachtet. Den höchsten Ergebnisbeitrag würden die befragten Krankenhäuser somit im medizinischen Bereich erwarten.

6.    Spezielle Organisationsstrukturen in Krankenhäusern würden eine spezifische Herangehensweise verlangen. Die größten Herausforderungen bei der Restrukturierung von Krankenhäusern lägen in der Maßnahmenumsetzung. Restrukturierungserfolg im Krankenhaus lebe aus Sicht der Teilnehmer besonders vom Management.

Die Pressemitteilung sowie die Präsentationsfolien der gesamten Studie fügen wir Ihnen bei (Anlagen).