Im Zusammenhang mit dem Förderantrag der Einrichtung hat die Ärztin oder der Arzt in Weiterbildung die Absicht erklärt (Anhang 2 der Antragsunterlagen), die geförderten Weiterbildungsabschnitte zum Zweck der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin zu nutzen. Diese Unterschrift setzt eine ernsthafte Entscheidung der Ärztin oder des Arztes in Weiterbildung voraus. Sollte sich diese Absicht im Laufe der Weiterbildung ändern, die Weiterbildung aus Gründen der Familienplanung unterbrochen oder aus sonstigen Gründen nicht beendet werden, ist die Einrichtung unverzüglich darüber zu informieren. Anders als im ambulanten Bereich muss die Ärztin oder der Arzt in Weiterbildung die Förderbeträge aus der stationären Weiterbildung in solchen Fällen nicht zurückzahlen.

Wird eine teilnehmende Einrichtung über den Wechsel, eine Unterbrechung oder ein Abbruch der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin informiert, ist diese Änderung der Registrierstelle unverzüglich mitzuteilen. Damit endet die Förderung für die teilnehmende Einrichtung. Die bisher im Rahmen des Förderprogramms geleisteten Weiterbildungsabschnitte können nachgewiesen werden. Die Einrichtungen erhalten die Fördergelder bis zu dem Tag, an dem sie Kenntnis von dieser Absichtsänderung erhalten haben. Die Frist für die Einsendung der Nachweise ändert sich entsprechend.