Die wesentlichen Inhalte sind nachfolgend dargestellt:

- Aufnahme eines „Behandlungsvertragsrechts“ in das Bürgerliche Gesetzbuch
- Konkretisierung der gesetzlichen Aufklärungs- und Dokumentationspflichten
- Stärkung des Risikomanagements und der Fehlermeldesysteme zum Beispiel durch finanzielle Anreize
- Förderung des Beschwerdemanagements in Krankenhäusern
- Beweislastumkehr in bestimmten Fällen
- Schaffung einheitlicher außergerichtlicher Schlichtungsverfahren
- Einrichtung spezialisierter Arzthaftungskammern bei den Landgerichten
- Ausweitung des Rechtsschutzes für Patienten bei Berufungsentscheidungen
- Verpflichtung der GKV, die Versicherten bei Verdacht auf Behandlungs- und Pflegefehlern zu unterstützen
- Stärkung der Patientenrechte beim Übergang zwischen den Leistungssektoren (Versorgungsmanagement)
- Verbesserung der Transparenz und Information bei Selektivverträgen und bei Disease-Management-Programmen
- Einführung von Sanktionen bei Verletzung von Verfahrenvorschriften der Krankenkassen (Bsp. Fristüberschreitung)
- Verkürzung der Bewilligungsverfahren bei den Sozialversicherungsträgern
- Beteiligung der Patientinnen und Patienten an Entscheidungen des G-BA und in Gremien auf Landesebene
- Sicherstellung einer dauerhaften unabhängigen Patientenberatung (UPD)