In der als Anlage zum Schreiben beigefügten Aufarbeitung zeigt die DKG, dass fehlerhafte Abrechnungen nur bei ca. 0,5 % aller Krankenhausbehandlungsfälle auftreten und das Rückforderungsvolumen der GKV allenfalls 670 Mio. Euro betragen könne. Hiervon sind allerdings die Zahlungen der Aufwandspauschale von 300,- Euro je erfolgloser Einzelfallprüfung von insgesamt rund 330 Mio. Euro und die Verwaltungskosten des MDK in Höhe von ca. 100 Mio. Euro sowie der Krankenkassen in nicht bezifferbarer Höhe abzuziehen. Es verbleibt bestenfalls ein „Schaden“ von wenigen Millionen Euro, gegenüber den Behauptungen der Krankenkassen von rund 1,5 Mrd. Euro. Das Papier schließt mit besonders deutlichen Beispielen für unangemessene Prüfungen und Rechnungskürzungen durch die Krankenkassen.