Der Beschluss enthält nachfolgend dargestellte Kernaussagen:

- Rückführung von bürokratischen Anforderungen und Kontrollen
- Schaffung eines leistungsgerechten und transparenten Vergütungsrahmens
- Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Neugestaltung der Arbeitsbedingungen für Ärzte in den Krankenhäusern und im niedergelassenen Bereich
- Differenziertes Auswahlmodell bei Medizinstudenten nicht nur anhand des NC
- Erhöhung der Medizinstudienplätze bundesweit um 10% durch Bund-Länder-Ärztepakt
- Einführung einer Landarztquote zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum
- Bessere Koordination der Weiterbildungsabschnitte in Klinik und Praxis


- Weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Unterversorgung z.B. durch Zahlung von Investitionskostenzuschüssen und Umsatzgarantien, höhere Wegegebühren für Hausbesuche sowie Entlastung niedergelassener Ärzte durch Neuordnung des Notdienstes
- Verbesserung der Kooperationen mit Krankenhäusern besonders für den ländlichen Raum
- Prüfung weiterer Delegationsmöglichkeiten zur Entlastung des Arztberufes

Insbesondere die Vorschläge zur Einführung einer Landarztquote und Umsatzgarantien sorgten für eine zum Teil kontroverse Diskussion. Die bekannten Reformenthemen „Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ oder „Arzneimittelversorgung“ waren nicht Gegenstand der Beratungen.