Aus Sicht der Krankenhäuser ist insbesondere die Änderung der Regelung zur Übermittlung von Altdaten ab 2006 relevant. So sollen an die Transplantationsregisterstelle auch Altdaten ab dem 1. Januar 2006 bis zum Tag vor Inkrafttreten des TxRegG übermittelt werden. Diese Daten sind laut Gesetzesbeschluss von der Vertrauensstelle so aufzuarbeiten, dass ein Personenbezug nicht mehr herstellbar ist.

Die ursprünglich vorgesehene Übermittlungsvergütung ist ersatzlos weggefallen. Der Gesetzentwurf sah anfänglich eine Vergütung der Transplantationszentren und der mit der Nachsorge betrauten Einrichtungen und Ärzte vor. Diese sei laut Begründung jedoch nicht erforderlich, da die benötigten Daten nicht gesondert erhoben werden müssten und somit kein wesentlicher Aufwand entstünde.

Der Gesetzentwurf wird Ende September 2016 noch vom Bundesrat beraten, eine Zustimmung der Länder ist nicht erforderlich.