Der Entwurf setzt auf die bereits 2005 von der Bundesregierung beschlossene HIV/AIDS-Bekämpfungsstrategie auf und baut diese weiter aus. Die DKG-Geschäftsstelle war in den Erarbeitungsprozess eingebunden. Insbesondere die Bereiche Früherkennung und Prävention werden dabei gestärkt. Auf nationaler Ebene sollen die Präventions- und Versorgungsangebote auf verschiedene Altersgruppen und Lebensbereiche ausgerichtet werden. Daneben soll die Vernetzung staatlicher Institutionen verbessert und die Maßnahmen so besser abgestimmt werden.

Auf internationaler Ebene beabsichtigt die Bundesregierung ihre Anstrengungen in der Entwicklungspolitik fortzuführen und insbesondere die besonders schwierige Lage von Menschen auf der Flucht in den Fokus zu nehmen.

Die Krankenhäuser sind nach erster Durchsicht nur insofern unmittelbar betroffen, als dass sie im Handlungsfeld „Gesellschaftliche Akzeptanz schaffen“ zum Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung durch die Fortführung und Schaffung zusätzlicher Fortbildungsangebote für Gesundheitsberufe und die verbesserte Anwendung der Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) einen Beitrag leisten könnten.