In diesem Zusammenhang nimmt sie ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Im Zusammenwirken mit staatlichen und sonstigen Institutionen des Gesundheitswesens sorgt sie für die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft pflegt und fördert den Erfahrungsaustausch und unterstützt die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens. Sie bearbeitet Grundsatzfragen, die nicht nur einzelne Spitzen- und Landesverbände betreffen. Sie unterrichtet die Öffentlichkeit und unterstützt staatliche Körperschaften und Behörden bei der Vorbereitung und der Durchführung von Gesetzen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft vertritt die Interessen des deutschen Krankenhauswesens auf der europäischen und internationalen Verbandsebene.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Die stationäre Patientenversorgung

Aktuell 1.956 Krankenhäuser in Deutschland versorgen Jahr für Jahr 19,2 Millionen stationäre Patienten und rund 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle. Die Krankenhäuser leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Behandlung von Patienten in unserem Gesundheitswesen.

Mit ihrer Vielfalt an unterschiedlichen Trägern und mit wohnortnahen Standorten bieten sie flächendeckend eine hochwertige Medizin für alle Patienten.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) unterstützt die Krankenhäuser in der Bundespolitik. Sie setzt sich als Dachverband der Krankenhausträger für die Interessen und Belange der Krankenhäuser ein.

Stimme der Krankenhäuser

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft vertritt die Krankenhäuser bei allen gesundheitspolitischen Entscheidungen. Sie ist Partner für Politik, Institutionen, Verbände und Wissenschaft.

Als Bundesverband steht die Deutsche Krankenhausgesellschaft für 28 Mitgliedsverbände von Krankenhausträgern: 16 Landesverbände, 12 Spitzenverbände. Mit dieser Trägervielfalt repräsentiert die Deutsche Krankenhausgesellschaft die gesamte Breite der Krankenhausinteressen.

In der Geschäftsstelle in Berlin arbeiten 81 Mitarbeiter in zehn Abteilungen an allen Fragestellungen rund um das Krankenhaus. Sie behandeln Themen wie Krankenhausfinanzierung, Personalwesen im Krankenhaus, EDV, Qualitätsmanagement sowie juristische und medizinische Fragen. Die sorgfältige Analyse der aktuellen Gesundheitspolitik und die Öffentlichkeitsarbeit sind weitere zentrale Aufgaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Mit der Zeitschrift "das Krankenhaus" gibt sie eine der wichtigsten Fachpublikationen für das Krankenhauswesen heraus.

Gegründet 1949, entwickelte sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft von den Nachkriegsjahren bis heute zunehmend zu einer verantwortungsvollen Repräsentantin der Krankenhäuser. Durch die enge Zusammenarbeit mit ihren 28 Mitgliedern kann die DKG gesetzliche Entwicklungen krankenhausnah vorbereiten und umsetzen. Neben ihren politischen Aufgaben hat sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft den öffentlichen Dialog, den Erfahrungsaustausch und die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung zum Ziel gesetzt.

Wachstumsmarkt Gesundheitswesen

In Deutschland werden die Patienten der 1.956 Krankenhäuser von 1,2 Millionen Beschäftigten behandelt.

Mit 94 Milliarden Euro Jahresumsatz sind die deutschen Krankenhäuser ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Wachstumsmarkt Gesundheitswesen. In vielen Regionen ist das Krankenhaus der größte Arbeitgeber.

Trotz immer knapperer Budgets und Einschränkungen bei Personal und Bettenanzahl bieten die deutschen Krankenhäuser einen erstklassigen Standard in der Patientenversorgung. Die medizinische, pflegerische und wissenschaftliche Arbeit kann sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet ist, tritt die Deutsche Krankenhausgesellschaft als Anwältin der Krankenhäuser für deren Existenzsicherung ein.

Die Krankenhäuser in der Gesundheitspolitik

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft ist Teil der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Zusammen mit den anderen Partnern der Selbstverwaltung – Krankenversicherungen, Ärzteverbände und Pflegeverbände – entscheidet sie über alle wichtigen krankenhausrelevanten Themen. Das Vergütungssystem im Krankenhauswesen und die Sicherung der Qualität im stationären Bereich werden in der Selbstverwaltung maßgeblich von der Deutschen Krankenhausgesellschaft mit gestaltet.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft ist Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss. Dieser trifft verbindliche Beschlüsse zu sektorenübergreifenden Fragen der ambulanten und stationären Versorgung. Auf europäischer und internationaler Ebene vertritt die DKG die deutschen Krankenhäuser in der International Hospital Federation (IHF) und im Europäischen Krankenhausverband (European Hospital and Healthcare Federation/HOPE).

Weichenstellung für die Zukunft

Durch die Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre sind die finanziellen Ressourcen der Krankenhäuser zunehmend knapper geworden. Dieser Trend wird sich im gesamten Gesundheitswesen auch in Zukunft fortsetzen. Die demographische Entwicklung mit einer immer größer werdenden Zahl an älteren Menschen und Langzeitkranken stellt die Krankenhäuser vor eine weitere Herausforderung.

Eines der wichtigsten Ziele für die Krankenhäuser ist die Steigerung der Wirtschaftlichkeit, damit auch in Zukunft eine patientennahe und flächendeckende Versorgung sowie eine hohe Behandlungsqualität garantiert sind.

Die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser in der Patientenversorgung und die optimale Abstimmung der Behandlungsabläufe stehen für die Deutsche Krankenhausgesellschaft in ihrer Arbeit für die Krankenhäuser an erster Stelle.