Die gesetzlichen Krankenkassen weisen darin einen Überschuss in Höhe von 4,0 Mrd. Euro aus. Das BMG stellt in seiner Pressemitteilung fest, die von der Bundesregierung in 2010 auf den Weg gebrachten Gesetze, insbesondere das Arzneimittel-Neuordnungsgesetz und das GKV-Finanzierungsgesetz, hätten ihre ausgabenbegrenzenden Ziele erreicht.

Der Gesundheitsfonds zahlte für das Jahr 2011 Zuweisungen in Höhe von insgesamt rd. 178,9 Mrd. Euro an die Krankenkassen aus. Dem stehen Einnahmen in Höhe von rd. 184,3 Mrd. Euro gegenüber. Damit weist der Gesundheitsfonds in 2011 insgesamt einen Überschuss von rd. 5,3 Mrd. Euro aus. Unter Berücksichtigung der aktuellen Finanzent-wicklung Ende 2011 beträgt die Liquiditätsreserve rund 9,5 Mrd. Euro.

Die Leistungsausgaben der GKV sind im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2010 um 2,6 % je Versicherten gestiegen. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen haben sich um 3,7 % erhöht. Dazu heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums:

„Der Anstieg bei den Ausgaben für  Krankenhausbehandlung lag je Versicherten bei 3,7 Prozent und hat sich im Vergleich zur Zuwachsrate des 1. bis 3. Quartals von 4,2 Prozent um rd. 0,5 Prozentpunke abgeflacht. Dennoch lag der Anstieg für den stationären Bereich, der den Krankenhäusern allein von den gesetzlichen Krankenkassen Mehreinnahmen von rd. 2 Mrd. Euro einbrachte, deutlich über dem durchschnittlichen Anstieg bei den Leistungsausgaben. Trotz moderater Preisentwicklung bei den Vereinbarungen über die Lan-desbasisfallwerte haben hier offensichtlich Zuwächse bei den Leistungsmengen zu einem deutlichen Anstieg der Ausgaben der Krankenkassen geführt.“

Die DKG hat mit einer Pressemitteilung reagiert.