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GKV-Finanzentwicklung 2009
Das Bundesgesundheitsministerium hat am 10. März 2010 die Daten zur Finanzentwicklung der GKV für das Jahr 2009 bekannt gegeben (Anlage). Die GKV-Statistik wies damit zum Ende des 4. Quartals einen Überschuss von 1,1 Mrd. € aus. Dieser Überschuss resultiert im Wesentlichen aus Minderausgaben im Vergleich zur Prognose. Wegen krisenbedingter Einnahmeausfälle schließt der Gesundheitsfonds im vergangenen Jahr mit einem Defizit von rund 2,5 Mrd. €. Rechnerisch ergibt sich daraus ein GKV-Defizit von rund 1,4 Mrd. €.
De Leistungsausgaben der GKV sind im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2008 um 6,4 % je Versicherten gestiegen. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen sind im Vergleich nur unwesentlich höher, nämlich um 6,6 % bzw. um 3,5 Mrd. € gestiegen.Dazu heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums:
„Der Ausgabenzuwachs ist insgesamt geprägt von den Veränderungsraten in den großen Leistungsbereichen, die aus den notwendigen Verbesserungen der finanziellen Situation von Ärzten und Krankenhäusern sowie weiterhin deutlichen Zuwächsen bei den Arzneimittelausgaben resultieren.
Der Anstieg bei den Ausgaben für die stationäre Versorgung lag in 2009 je Versicherten bei 6,6 v.H. und spiegelt bereits die zusätzlichen Mittel von ca. 3,5 Mrd. Euro wieder, die den Krankenhäusern zur Verbesserung der Finanz- und Arbeitssituation zur Verfügung gestellt werden sollten.“














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