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GKV-Finanzentwicklung 1. Halbjahr 2009
Am 7. September 2009 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Daten zur Finanzentwicklung der GKV im ersten Halbjahr 2009 veröffentlicht. Die Leistungsausgaben je Versicherten sind im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 6,2 % gestiegen. Damit liegen die Ausgabenzuwächse unterhalb der Prognosen des sogenannten Schätzerkreises (6,8 %) und des GKV-Spitzenverbandes (7,3 %). Angaben über die Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen liegen derzeit nur für den Bereich der Pflegeversicherung vor. Danach sind die der Beitragsberechnung zugrundeliegenden Löhne und Gehälter im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 1,3 % gestiegen. Das BMG geht daher davon aus, dass auch die Entwicklung der Einnahmeseite günstiger verläuft als erwartet. Die GKV wies im ersten Halbjahr 2009 einen Überschuss von rund 1,2 Mrd. Euro aus.
Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen sind um 5,8 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben die Krankenkassen rund 1,5 Mrd. Euro mehr für Krankenhausbehandlungen ihrer Versicherten aufgewendet. Diese Mittel spiegeln nach Ansicht des BMG bereits zu einem erheblichen Teil die mit dem KHRG gewährten zusätzlichen Mittel von ca. 3,5 Mrd. Euro wider.Zum wiederholten Male nutzt das BMG die Gelegenheit um auf zusätzliche Finanzmittel des Konjunkturpaketes II hinzuweisen. Diese werden allerdings der Höhe nach nicht konkretisiert.














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