Die SPD hat sich zu den Gesundheitsthemen insbesondere wie folgt positioniert:

• Schaffung eines bundeseinheitlichen Rahmens für die Gesundheitsberufe.

• Etablierung eines allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrages „Soziales“.

• Einführung einer paritätischen Bürgerversicherung.

• Schaffung einer integrierten Bedarfsplanung der gesamten medizinischen Versorgung.

• Veränderung der Notfallversorgung, um den Zugang für alle sicherzustellen.

• Umsetzung verbindlicher Personalstandards für Pflegekräfte in Krankenhäusern.

• Diskussion über die aktuellen Arbeitsbedingungen von Pflegehilfskräften und –fachkräften mit dem Ziel, konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Attraktivität des Pflegeberufs zu erarbeiten.

• Erleichterung des Zugangs zu Ausbildung und Studium der Pflegeberufe.

• Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln für die Krankenhausinvestitionen, nicht alleine durch die Länder.

• Konsequente Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Grundlagen sollen die einheitliche Telematikinfrastruktur und die Hoheit der Patientinnen und Patienten über ihre Daten bleiben.

• Einrichtung eines Patientenentschädigungsfonds als Stiftung des Bundes.

• Stärkung der Rechte von Patientinnen und Patienten in allen Gremien.

Sobald alle wesentlichen Parteien ihre Wahlprogramme beschlossen haben, wird die DKG-Geschäftsstelle eine Synopse erstellen und den Mitgliedsverbänden zur Verfügung stellen.