Die Finanzreserven von Gesundheitsfonds und Krankenkassen sind insgesamt bis zum Ende des 3. Quartals 2012 rein rechnerisch auf 23,5 Mrd. € angewachsen. Dies sind weitere 1,7 Mrd. € mehr als noch zum Ende des ersten Halbjahres 2012.

Die Ausgaben haben im 1.-3. Quartal 2012 um 3,1 % zugenommen. Die Leistungsausgaben sind um 3,2 % gestiegen und die Verwaltungsausgaben sind minimal um 0,2 % zurückgegangen.

Der Ausgabenzuwachs für die Krankenhausbehandlungen betrug in diesem Zeitraum 3,3 %. Dies entspricht zusätzlichen GKV-Ausgaben in Höhe von 1,53 Mrd. €. Begründet wird dieser Ausgabenanstieg insbesondere mit den dynamischen Zuwächsen bei den Leistungsmengen. Des Weiteren weist das BMG darauf hin, dass die Tariferhöhungsrate 2012 i. H. v. rund 300 Mio. € nur zu einem geringen Teil bereits in der Ausgabenentwicklung berücksichtigt ist, da die Vereinbarung erst Ende August 2012 in Kraft getreten ist. Das BMG geht daher davon aus, dass die Ausgaben für die Krankenhausbehandlung bis zum Jahresende 2012 um bis zu 2,5 Mrd. € ansteigen werden.

Die DKG hat mit beigefügter Pressemitteilung auf die Veröffentlichung der GKV Finanzergebnisse reagiert.