Dabei sind die Erwartungen der Politik an die Krankenhäuser hoch: Vorausgesetzt werden langfristiges und ehrenamtliches Engagement der Krankenhausmitarbeiter, Freistellung von Personal durch den Arbeitgeber für die Vorbereitung, Lehr- und Austauschbesuche, Beteiligung an Reise- und Transportkosten sowie Bereitstellung von Sachleistungen, wie beispielsweise Materialien für Labor und Pflege. Die Arbeitsbereiche der Kooperationen können Ausbildung, Verbesserung der Patientenversorgung durch Wissenstransfer in den Bereichen Behandlungsoptionen, Hygiene, Krankenhausmanagement, Logistik, Qualitätssicherung oder Telemedizin umfassen.

Eine Förderung der Partnerschaft ist auf Bewerbung durch die Krankenhäuser für höchstens zwei Jahre und für höchstens 50.000 Euro möglich. Start der ersten Förderperiode ist der 07. Oktober 2016. Ab diesem Zeitpunkt können sich Krankenhäuser bis zum 18. November 2016 um Fördermittel bewerben. Weitere Information zur Initiative und zum Bewerbungsverfahren finden sie auf www.klinikpartnerschaften.de.