Ungarische EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet Konferenz zu E-health

Im Mai trafen sich auf Einladung der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft die Akteure der Gesundheitssysteme in Europa, um über die Frage zu diskutieren, wie man durch eine verstärkte Nutzung von E-health-Anwendungen die Gesundheitsversorgung verbessern kann. Im Rahmen der jährlich durchgeführten Veranstaltung ging es bei der diesjährigen Ausgabe insbesondere um die Probleme für die Gesundheitsversorgung, die sich durch den fortschreitenden demographischen Wandel sowie durch einen zunehmenden Fachkräftemangel ergeben. Aus diesem Anlass hatte zuvor die EU-Ratspräsidentschaft eine offizielle Erklärung abgegeben und das Ziel ausgegeben, im Rahmen der Umsetzung der so genannten Patientenrechte-Richtlinie auf Interoperabilität von IKT-Systemen im Bereich der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung hinzuwirken, neue telemedizinische Behandlungsmethoden zu entwickeln und sich auf einen gemeinsamen Datensatz über seltene Krankheiten zu einigen, der grenzüberschreitend gesammelt werden sollte.

Eine Pressemitteilung zur Erklärung der EU-Ratspräsidentschaft sowie weiterführende Informationen finden Sie hier:

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/11/287&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=fr


EU will aktives und gesundes Altern erreichen – Lenkungsgruppe nimmt Arbeit auf

Mit Blick auf den demographischen Wandel in den Mitgliedstaaten der EU – die Europäische Kommission geht davon aus, dass der Anteil der über 65jährigen bis zum Jahr 2060 auf über 30 Prozent steigen wird – hat die Brüsseler Behörde eine hochrangig besetzte Lenkungsgruppe eingesetzt, die im Mai dieses Jahres erstmalig getagt hat.

Ziel der Arbeiten ist die Verbesserung der Lebensqualität und Gesundheit älterer Menschen, die Steigerung der Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen und den Ausbau von neuen Wachstumsmöglichkeiten und Märkten in Europa. Die Strategie wird fester Bestandteil der Leitinitiativen „Innovationsunion“ und „Digitale Agenda“ der Strategie Europa 2020 sein.

Eine Pressemitteilung zur Tagung können Sie hier nachvollziehen:

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/519&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en


OECD veröffentlicht Bericht zur Langzeitpflege

Unter dem Titel „help wanted“ hat die OECD – Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit Ende Mai das Ergebnis einer zwei Jahre währenden Studie vorgelegt. Untersucht wurden die Pflegesysteme der OECD-Mitgliedstaaten unter Anderem auf folgende Aspekte:

 Steigender Bedarf an Pflege durch alternde Gesellschaften
 Auswirkung demographischer Entwicklungen auf Arbeitsmarkt und Sozialausgaben
 Rolle von und Risiken für Familienangehörigen als Pflegende
 Beschäftigungsbedingungen und Attraktivität des Pflegeberufs
 Finanzierung der Pflegesysteme

Die Autoren gehen davon aus, dass sich der Anteil der über 80jährigen an der Gesellschaft bis zum Jahr 2050 von gegenwärtig vier Prozent auf zehn Prozent sich mehr als verdoppeln werde. Mit der Studie werden mögliche Antworten gegeben, wie OECD-Mitgliedstaaten dem steigenden Bedarf an Pflege begegnen können.

Den vollständigen Bericht erhalten Sie hier:

http://ec.europa.eu/health/reports/european


Parlamentarischer Abend der DKG in Brüssel mit Beschäftigungskommissar Andor

Zum alljährlichen „Parlamentarischen Abend“ hatte die DKG auch dieses Jahr geladen. Ehrengast der diesjährigen Ausgabe war EU-Beschäftigungskommissar László Andor, der von DKG-Vizepräsident Wolfgang Pföhler zu dem Arbeitsessen begrüßt wurde. Daneben folgten zahlreiche Mitglieder des Europäischen Parlaments der Einladung der deutschen Krankenhausgesellschaft. Bei den offiziellen Ansprachen sowie bei den informellen Gesprächen standen arbeitsrechtliche Themen im Fordergrund.

Bilder der Veranstaltung können Sie hier einsehen:

http://www.dkgev.de/dkg.php/cat/135/aid/8200/title/Parlamentarischen_Abend_der_DKG_in_Bruessel_2011


DKG-Präsident Dr. Rudolf Kösters trifft schwedische Kronprinzessin in Berlin

Im Mai traf Frau Kronprinzessin Viktoria von Schweden gemeinsam mit ihrem Gatten, Herrn Prinz Daniel von Schweden zu bilateralen Gesprächen in Berlin ein. Schwerpunkt der Gespräche war das Thema Gesundheit. Bei einer Diskussionsveranstaltung auf Einladung der schwedischen Botschaft und des schwedischen Außenwirtschaftsrats unter der Schirmherrschaft der DKG diskutierte DKG-Präsident Dr. Rudolf Kösters unter Anderen mit den Gesundheitsministern aus Deutschland und Schweden, Bahr und Hägglund zur Zukunft der Gesundheitsversorgung. In Fachforen erfolgte ein intensiver bilateraler Austausch zu spezielleren Themen, beispielsweise zum Schutz vor nosokomialen Infektionen.

Bilder der Veranstaltung können Sie auf dem DKG-Konto auf der Internetseite „Facebook“ einsehen:

http://www.facebook.com/mobileprotection#!/pages/DKG-Deutsche-Krankenhausgesellschaft-eV/209049065785339