Daneben gibt es weitere Entwicklungen mit Relevanz für deutsche Krankenhäuser.

HOPE-Austauschprogramm 2016 – Bewerbung nur bis Oktober 2015 möglich

Ende Oktober läuft die Frist für Bewerbungen zum HOPE-Austauschprogramm ab. Interessierte sollten sich daher beeilen! Das Austauschprogramm wird seit 35 Jahren organisiert und bringt Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungsmitarbeiter in Gastkrankenhäuser in ganz Europa. Im Jahr 2016 werden die Teilnehmer in der Zeit vom 09. Mai bis 08. Juni intensiven Erfahrungsaustausch betreiben. Die Abschlusskonferenz wird in der Zeit vom 6./8. Juni 2016 in Rom stattfinden und ist dem Thema „Innovation in hospitals and healthcare: the way forward“ gewidmet.

Eine Konferenzwebsite mit Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier.

http://www.hope.be/04exchange/exchangeprogramme2016.html

Neuer Generaldirektor für Gesundheit tritt sein Amt an

Xavier Prats Monné heißt der neue Generaldirektor, der seit September dieses Jahres für das Gesundheitsresort zuständig ist und an den litauischen EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis berichtet. Prats Monné ist Spanier und leitete bisher die Generaldirektion Bildung und Kultur.

Lebenslauf und Bild des neuen Generaldirektors finden Sie hier.

http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/news/documents/prats-monne-bio_en.pdf

EU-Gesundheitskommissar: keine Normung ärztlicher Leistung

In seiner Antwort auf die schriftliche Anfrage der EU-Unionsabgeordneten Dr. Andreas Schwab, Dr. Angelika Niebler und Herr Dr. Peter Liese hat EU-Gesundheitskommissar hat Vytenis Andriukaitis deutlich gemacht: die EU-Kommission werde keine eigenen Maßnahmen zur Normung ärztlicher Leistungen unternehmen. Mit dieser Antwort entsteht der Eindruck, dass die EU-Kommission zumindest kurzfristig tatsächlich keine eigenen Normungsmaßnahmen initiiert. Allerdings fehlt das Versprechen, auch dauerhaft keine Maßnahmen selbst zu tragen oder mittelbar zu unterstützen. Hier wird noch diskutiert werden müssen.

Die schriftliche Anfrage der Mitglieder des Europäischen Parlaments können Sie hier nachvollziehen.

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2f%2fEP%2f%2fTEXT%2bWQ%2bE-2015-011516%2b0%2bDOC%2bXML%2bV0%2f%2fDE&language=DE

Die Antwort der Europäischen Kommission finden Sie in der Anlage 1.

Gesundheitsquintett spricht deutsch

Die deutschsprachigen Gesundheitsminister aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und der Schweiz treffen sich jährlich. In diesem Jahr wurde neben der Preisentwicklung für Arzneimittel und der Bekämpfung von Infektionskrankheiten auch die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen diskutiert.

Die gemeinsame Erklärung der Gesundheitsminister können Sie hier nachlesen.

http://www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2015/gesundheitsquintett.html

Europäische Referenznetzwerke – Ausschreibungsfrist verlängert

Die Ausschreibung zur Bestimmung der unabhängigen Institute, die die Geeignetheit von Krankenhäusern untersuchen sollen, wurde um weitere 47 Tage verlängert. Die Europäische Kommission begründet den Schritt mit technischen Schwierigkeiten bei der ursprünglichen Ausschreibung. Die späteren Prüfinstitute sollen die Bewerbungen von Krankenhäusern teilweise durch Vor-Ort-Begehungen überprüfen. Der Prüfbericht wird Grundlage für die Zulassungsentscheidungen durch Regierungsvertreter im so genannten „Board of Member States“.

Die Europäische Kommission hält an ihren Plänen fest, erste Ausschreibungen für Europäische Referenznetzwerke zu Beginn des kommenden Jahres zu veröffentlichen. Zur Information interessierter Kliniken wird eine Konferenz Anfang Oktober in Lissabon organisiert, zu der sich bereits 460 Personen angemeldet haben, darunter rund 40 aus Deutschland.

Die Pressemitteilung der Europäischen Kommission finden Sie hier.

http://ec.europa.eu/chafea/news/news407.html

Weitere Information zu ERN und zur vorbereitenden Konferenz in Lissabon finden Sie hier.

http://ec.europa.eu/health/ern/policy/index_de.htm

Expertengremium analysiert grenzüberschreitende Gesundheitskooperationen

Im Auftrag der Europäischen Kommission untersuchten Experten unter Anderem die Auswirkungen der EU-Patientenrechte-Richtlinie. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass dieser Rechtsakt bisher zu keinen nennenswerten Zuwächsen bei der grenzüberschreitenden Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen geführt habe. Die Autoren kommen allerdings zu dem Ergebnis, dass auf lokaler oder regionaler Ebene zahlreiche, gut funktionierende Zusammenarbeiten zwischen Leistungserbringern gelebt würden, die jeweils zu einer Verbesserung der Versorgung beitragen könnten. Die Autoren verweisen auf die nur eingeschränkten Kompetenzen der EU für die Organisation der Gesundheitssysteme und regen die Akteure zu einem verstärkten Erfahrungsaustausch an, um die Gesundheits-versorgung insgesamt zu verbessern.

Den Bericht finden Sie hier.

http://ec.europa.eu/health/expert_panel/opinions/docs/009_crossborder_cooperation_en.pdf

HOPE-Bericht zu Medizintourismus veröffentlicht

Mit einem Bericht dokumentiert das HOPE-Sekretariat die Analyse des Medizintourismus, welche unter Mitarbeit aller HOPE-Mitgliedsverbände entstanden ist. Bei unterschiedlichen Zahlengrundlagen und Begriffsbestimmungen wurde deutlich, dass Medizintourismus kein einheitlicher Markt ist. Dabei käme diesem Segment steigende Bedeutung zu. In den Mitgliedstaaten gäbe es unterschiedliche Ansätze, dieses Wachstum zu unterstützen. Der Bericht schließt zahlreiche Beispiele ein.

Den Bericht lesen Sie in der Anlage 2.

Zahlreiche weitere interessante HOPE-Publikationen finden Sie hier.

http://www.hope.be/05eventsandpublications/publications_chronologicallist.html

Dritte Auflage des „Europäischen Krankenhauskongresses“ im November

Am 19. November 2015 veranstalten die Verbände European Hospital and Healthcare Federation (HOPE), die European Association of Hospital Managers (EAHM) und die European Association of Hospital Physicians (AEMH) die “3rd Joint European Hospital Conference als Teil des 38. Deutschen Krankenhaustages und der MEDICA.

Die Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind „Patientenorientierte Kranken-hausversorgung in der Zukunft“ und „Patientenorientierte Krankenhausversorgung in der Praxis“.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

http://www.medica.de/EHC3

IHF lädt zum Weltkrankenhauskongress nach Chicago

Der internationale Krankenhausverband IHF – International Hospital Federation lädt zur 39. Edition des „Weltkrankenhauskongresses“ für die Zeit vom 6. - 8. Oktober dieses Jahres nach Chicago, USA ein. Neben Fragen zu Qualität und Sicherheit in der Krankenhausversorgung werden auch Chancen und Herausforderungen des Krankenhausmanagements diskutiert werden.

Ausführliche Information zum Kongress finden Sie hier.

http://www.worldhospitalcongress.org/en