Exportinitiative Gesundheitswirtschaft verstetigt

Die „Exportinitiative Gesundheitswirtschaft“ des Bundeswirtschafts- und des Bundesgesundheitsministeriums wird verstetigt und erhält statt der bisherigen Projektmittel nun eine jährliche Zuweisung in Höhe von 1 Million Euro. Mit dem Geld soll der Gesundheitsstandort Deutschland im Ausland beworben werden. Die GTAI – Germany Trade and Invest führt die Exportinitiative im Auftrag der Bundesregierung durch und vermittelt weltweit Geschäftskontakte für den Export von Gütern oder von Dienstleistungen aus Deutschland.

Den Internetauftritt der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft finden Sie hier:

http://www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de/EIG/Navigation/DE/Home/home.html

EU-Kommission und pharmazeutische Industrie gemeinsam gegen Ebola

Rund 215 Millionen Euro investieren die EU-Kommission und Unternehmen der pharmazeutischen Industrie in den Kampf gegen Ebola. Mit dem Geld sollen insgesamt acht verschiedene Forschungsprojekte finanziert werden. Unter Anderem werden Projekte zur Entwicklungen von Impfstoffen sowie zur Entwicklungen von Schnelltests gefördert werden.

Die Projekte folgen auf eine Ausschreibung aus dem EBOLA+ Programm mit einem Gesamtvolumen von 1 Milliarde Euro, welches die EU im November des vergangenen Jahres zur Bekämpfung der Seuche aufgelegt hat.

Eine Pressemitteilung der Europäischen Kommission können Sie hier nachlesen:

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-3343_de.htm

EU-Kommission legt Bericht zur „M-health“- Konsultation vor

Mit einem Bericht hat die Europäische Kommission die Antworten auf die öffentliche Konsultation zu „M-health“ zusammengefasst. Die überwiegende Zahl der Teilnehmer habe sich danach dafür ausgesprochen, den stark wachsenden Markt „mobiler Gesundheit“ von vorneherein starken Datenschutzstandards zu unterwerfen sowie zum Zwecke der grenzüberschreitenden Interoperabilität der Anwendungen einheitliche technische Standards zu verabreden. Die Europäische Kommission wird noch im Jahr 2015 mögliche Schritte zur Umsetzung der Forderungen vorschlagen.

Den Ergebnisbericht können Sie hier nachlesen:

http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/news/summary-report-public-consultation-green-paper-mobile-health

Mehrwertsteuer-Konsultation wird zusammengefasst

Die Europäische Kommission hat mit einem Bericht die rund 600 eingereichten Stellungnahmen auf eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung des Mehrwertsteuersystems zusammengefasst.

Die Antworten seien dem Bericht nach im generellen in zwei Lager zu teilen: während die Stellungnahmen aus dem öffentlichen Sektor das Vorliegen einer Ungleichbehandlung im Vergleich zum Privatsektor bestritten und keinen Reformbedarf erkennen lassen würden, würden die Einlassungen aus dem Privatsektor überwiegend Forderungen nach Reform des Mehrwertsteuersystems erheben.

Die Europäische Kommission prüft zurzeit, ob das Mehrwertsteuersystem geändert werden sollte. Unter anderem wird darüber nachgedacht, Mehrwertsteuervergünstigungen für Gesundheitsdienstleistungen abzuschaffen. Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen wurde noch nicht getroffen.

Die eingegangen Stellungnahmen sowie einen zusammenfassenden Bericht der Europäischen Kommission finden Sie hier:

http://ec.europa.eu/taxation_customs/common/consultations/tax/2013_vat_public_bodies_de.htm

EU-Institute berichten zur Resistenz gegen antimikrobielle Wirkstoffe

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) haben im Auftrag der Europäischen Kommission in einer gemeinsamen Studie den Zusammenhang zwischen dem Einsatz antimikrobieller Wirkstoffe bei Mensch und Tier mit der Entwicklung von Resistenzen dagegen untersucht.

Unter anderem wird gefordert, den Antibiotikaverbrauch - auch in Krankenhäusern - verstärkt zu überwachen. Der Bericht wird auch beim Aktionsplan zur Abwehr der zunehmenden Gefahr durch Antibiotikaresistenzen berücksichtigt werden.

Die Pressemitteilung sowie die Studie finden Sie hier:

http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/150130.htm

OECD: Gesundheit auf einen Blick in Europa

Die Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit OECD hat ihren jährlichen Gesundheitsstatusbericht der Mitgliedstaaten „Health at a Glance - Europe 2014“ vorgestellt. Untersucht werden Themenbereiche wie Volksgesundheit, Präventionsmaßnahmen, Finanzierung und Zugang zu Gesundheitssystemen sowie Qualität und Quantität der medizinischen Behandlungen.

Den Bericht „Health at a Glance – Europe 2014“ sowie weitere Erhebungen der OECD finden Sie hier:

http://www.oecd.org/berlin/publikationen/health-at-a-glance-europe-2014.htm

EU-Gesundheitssysteme im Vergleich

Eine von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studie hat die Folgen unterschiedlicher Lebensstile auf die Effektivität der Gesundheitswesen in EU- und EFTA-Staaten untersucht. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Lebenserwartung bis von 0,4 bis zu drei Jahren steigen könnte, wenn in allen untersuchten Staaten der aktuell gesündeste Lebensstil umgesetzt würde. Dies wiederum würde die Effektivität der Gesundheitssysteme entsprechend verbessern.

Die Studie können Sie hier nachlesen:

http://ec.europa.eu/health/systems_performance_assessment/docs/2015_maceli_report_en.pdf

Neuer Vorsitzender für DKG-Kommission „Europa/internationales Krankenhauswesen“

Der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg, Herr Dr. Jens-Uwe Schreck, ist neuer Vorsitzender der Kommission „Europa/internationales Krankenhauswesen“ der DKG. Er folgt auf Herrn Dr. Stephan Helm, der als Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Sachsen den Vorsitz für drei Jahre innehatte.

Neuer Vorsitz der EU-AG der Gesundheitsministerkonferenz

Der Vorsitz der EU-Arbeitsgemeinschaft der Konferenz der Gesundheitsminister des Bundes und der Länder ist zum Jahresbeginn turnusgemäß auf die Freie und Hansestadt Hamburg übergegangen. Der Vorsitz wird nun von Herrn Johann Fontaine von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz wahrgenommen. Er folgt auf Herrn Dr. Andreas Böhm vom Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Brandenburg.

Veranstaltung: TTIP – Chance oder Risiko für Gesundheitsversorgung?

Die „Exportinitiative Gesundheitswirtschaft“ beschäftigt sich im Rahmen einer Diskussionsrunde mit Fragen zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA „TTIP – Transatlantic Trade and Investment Partnership“. Vertreter der Europäischen Kommission und des deutschen Gesundheitswesens werden mögliche Auswirkungen des Abkommens auf die Gesundheitsversorgung in Deutschland erörtern. Die Veranstaltung findet statt in Berlin am 12. März 2015.

Sie können sich hier anmelden:

https://www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de/EIG/Navigation/DE/Service/Anmeldung/anmeldung.html