Der Vereinbarung ist das vom InEK entwickelte Konzept zur Verbesserung der Repräsentativität der Kalkulationsstichprobe als Anlage beigefügt. Danach sollen mit einer begrenzten Anzahl von neu in die Kalkulationsstichprobe aufgenommenen Krankenhäusern eine deutliche Erhöhung ihrer Repräsentativität in vielen Leistungsbereichen erzielt werden. Im Spitzengespräch zwischen DKG, GKV und PKV wurde festgelegt, dass in der ersten Ziehung die Grenze bei 40 Krankenhäusern, die nach ihrer Trägerschaft (privat oder frei-gemeinnützig) und ihres DRG-Leistungsspektrums den höchsten Beitrag zur Erhöhung der Repräsentativität leisten können, liegen soll. Die gezogenen Krankenhäuser sind zur Kalkulationsteilnahme in den Jahren 2017 bis 2021 verpflichtet.

Für die Ziehung wurden die Krankenhäuser, die bisher nicht an der Kalkulation teilnahmen, nach dem höchsten Beitrag zur Verbesserung der Repräsentativität in eine Rangfolge gebracht und aus den ersten 50 Positionen auf dieser Rangliste ein Krankenhaus in einem Zufallsverfahren gezogen. Nach der Auswahl eines Krankenhauses wurde die Rangfolge neu berechnet und wieder ein Krankenhaus nach dem Zufallsprinzip aus 50 Einheiten ausgewählt. Dies erfolgte für alle 40 Krankenhäuser.

Das Ziehungsverfahren wurde unter notarieller Aufsicht am 31.10.2016 im InEK durchgeführt. Die Liste der ausgewählten Krankenhäuser und ein Video über den Ablauf der Ziehung werden auf der Internet-Seite des InEK (www.g-drg.de) veröffentlicht.