Die Beteiligung der Krankenhäuser mit erfolgreicher Datenlieferung an den bisherigen Kalkulationsrunden ist mit 44 Häusern bei der Kalkulation für das Jahr 2015 weiterhin als eher niedrig einzuschätzen. Zur Erhöhung der Aussagekraft der für das Jahr 2016 zu berechnenden Investitionsbewertungsrelationen wird die Hinzugewinnung weiterer Kalkulationsteilnehmer als notwendig angesehen. Zudem wird weiterhin eine Verbreiterung der Datenbasis angestrebt, um zukünftig eine Kalkulation leistungsorientierter Investitionspauschalen für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen nach § 17d Abs. 1 Satz 1 KHG sowie eine separate Analyse der Investitionskosten für den Bereich der Universitätskliniken sicherzustellen. Darüber hinaus bietet eine breitere Datenbasis eine tragfähigere Grundlage für die Anwendung der Investitionsbewertungsrelationen durch die Länder.

Interessierten Einrichtungen steht auf der Homepage des InEK (www.g-drg.de) das Kalkulationshandbuch zur Verfügung. Bei Interesse kann zudem beim InEK ein Informationspaket mit den wichtigsten Inhalten und Fragestellungen zur Investitionskostenkalkulation per E-Mail (oekonomie@inek-drg.de) angefordert werden.

Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Kalkulation ist in Abhängigkeit von Umfang und Qualität der übermittelten Datensätze eine pauschalierte Vergütung vorgesehen. Nähere Details zur Vergütung sind in der „Vereinbarung über die Teilnahme an der Kalkulation von Investitionskosten in Krankenhäusern für Zwecke gem. § 10 KHG“ unter § 7 enthalten. Die Vereinbarung kann ebenfalls auf der Homepage des InEK heruntergeladen werden.

Die Datenlieferung der teilnehmenden Krankenhäuser kann im Jahr 2015 von Anfang Juli bis zum 15. September 2015 erfolgen. Die Selbstverwaltungspartner haben die Hoffnung, dass durch eine breite Beteiligung der Krankenhäuser ein solides Fundament für die Entwicklung der neuen Investitionsbewertungsrelationen für 2016 geschaffen werden kann.