Nach Abschluss eines Prä-Tests im Jahr 2011 und einer Probekalkulation im Jahr 2012 konnte erstmals im Jahr 2013 eine Erstkalkulation erfolgen. Im Mittelpunkt der Kalkulation steht die Erfassung des jährlichen Investitionsbedarfs der Krankenhäuser. Dieser stellt unabhängig von der Herkunft der Mittel die Grundlage für die Kalkulation der Investitionsbewertungsrelationen dar.

Die Beteiligung der Krankenhäuser mit erfolgreicher Datenlieferung an den bisherigen Kalkulationsrunden lag bei14 Häusern im Prä-Test, 23 Häusern in der Probekalkulation und 39 Häusern bei der Erstkalkulation. Zur Sicherstellung der Kalkulation der Investitionsbewertungsrelationen für das Jahr 2015 wird die Hinzugewinnung weiterer Kalkulationsteilnehmer als notwendig angesehen. Zudem wird weiterhin eine Verbreiterung der Datenbasis angestrebt, um zukünftig eine Kalkulation leistungsorientierter Investitionspauschalen für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen nach § 17d Abs. 1 Satz 1 KHG sowie eine separate Analyse der Investitionskosten für den Bereich der Universitätskliniken sicherzustellen. Darüber hinaus bietet eine breitere Datenbasis eine tragfähigere Grundlage für die Anwendung der Investitionsbewertungsrelationen durch die Länder.

Interessierten Einrichtungen steht auf der Homepage des InEK (www.g-drg.de) das Kalkulationshandbuch zur Verfügung. Bei Interesse kann zudem beim InEK ein Informationspaket mit den wichtigsten Inhalten und Fragestellungen zur Investitionskostenkalkulation angefordert werden. Hierzu senden Sie bitte eine E-Mail an die Adresse: oekonomie@inek-drg.de, mit der Bitte um Zusendung des entsprechenden Informations-paketes zur Investitionskostenkalkulation.

Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Kalkulation ist in Abhängigkeit von Umfang und Qualität der übermittelten Datensätze eine pauschalierte Vergütung vorgesehen. Nähere Details zur Vergütung sind in der „Vereinbarung über die Teilnahme an der Kalkulation von Investitionskosten in Krankenhäusern für Zwecke gem. § 10 KHG“ unter § 7 enthalten. Die Vereinbarung kann ebenfalls auf der Homepage des InEK heruntergeladen werden.

Die Datenlieferung der teilnehmenden Krankenhäuser soll im Jahr 2014 bis zum 31. Juli 2014 erfolgen. Anschließend können in einer gemeinsamen Dialogphase mit dem InEK bis Mitte September noch Ergänzungs- oder Korrekturlieferungen vorgenommen werden. Die Selbstverwaltungspartner haben die Hoffnung, dass durch eine breite Beteiligung der Krankenhäuser ein solides Fundament für die Entwicklung der neuen Investitionsbewertungsrelationen für 2015 geschaffen werden kann.