Der Bewertungsausschuss nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V hat in seiner 304. Sitzung die ausgabenneutrale Anhebung des Orientierungswertes nach § 87 Abs. 2e SGB V sowie die Angleichung von Orientierungswert und kalkulatorischem Punktwert jeweils mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 beschlossen.

Diese Anpassung wurde bereits in der 288. Sitzung im Rahmen der Grundsätze und Eckpunkte zur Änderung und Weiterentwicklung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs vereinbart. Dabei sollen die von den Krankenkassen zu zahlenden morbiditätsbedingten Gesamtvergütungen gemäß § 87a SGB V als auch das Volumen der außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütungen zu zahlenden Leistungen unverändert bleiben.

Der Orientierungswert zur Vergütung der vertragsärztlichen Leistungen gemäß § 87 Abs. 2e SGB V wird zum 1. Oktober 2013 auf 10 Cent festgelegt. Parallel wird der kalkulatorische Punktwert, welcher im Standardbewertungssystem (STABS) der Umrechnung von Euro-Werten in Punktzahlen dient, auf 10 Cent festgelegt. Um die Ausgabenneutralität zu gewährleisten, werden die Punktzahlen im EBM entsprechend reduziert. Darüber hinaus werden Ein- und Ausdeckelungspunktmengen, Bereinigungsbeträge sowie Behandlungsbedarfe, die alle in Punkten festgesetzt sind bzw. berechnet werden, angepasst.

Weitere Informationen zu den jeweiligen Beschlüssen des Bewertungsausschusses finden Sie unter: http://www.institut-des-bewertungsausschusses.de/ba/beschluesse.html.