Die DKG hatte mit Datum vom 08.10.2012 über das Scheitern der Verhandlungen zur Vereinbarungen des PEPP-Entgeltkataloges für das Jahr 2013 informiert und die entsprechende, schriftliche Erklärung der DKG gegenüber dem BMG als Anlage beigefügt. Diesem Schreiben der DKG vom 05.10.2012 an den Staatssekretär im BMG, Herrn Thomas Ilka, sind die wesentlichen Kritikpunkte der DKG an den Katalogentwurf 2013 zu entnehmen. Die Erklärung der DKG wurde ebenfalls nachrichtlich an die Vertragspartner und das InEK versendet.

Zwischenzeitlich hat das InEK auf Wunsch des BMG „Anmerkungen zu verschiedenen zum PEPP-System vorgebrachten Kritikpunkten“ formuliert (Anlage). Unabhängig von der Wertung der Kritikpunkte und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen sind die ausführlichen Erläuterungen des InEK hilfreich für das fachliche Verständnis des Katalogentwurfes.

Mit dem Papier werden die Kritikpunkte aus dem Schreiben der DKG an das BMG aufgegriffen. Dabei werden die Kritikpunkte der DKG zwar dem Grunde nach bestätigt, jedoch im Kontext der Systementwicklung aus der Perspektive des InEK anders bewertet. Während die Gremien der DKG den Katalog auch für einen optionalen Einstieg für zu unausgereift halten, betont das InEK die bereits mit dem ersten Katalogentwurf im Vergleich zur derzeitigen Vergütungssystematik verbesserte Sachgerechtigkeit der Leistungsabbildung und die Verbesserungsmöglichkeiten im Rahmen des lernenden Systems. In diesem Zusammenhang weist das InEK auch darauf hin, dass eine Erprobung im optionalen Echtbetrieb die Systementwicklung fördern würde, während von einer Verschiebung der PEPP-Einführung – wie von der DKG in Verbindung mit einer Probeversion gefordert – keine verstärkte Beteiligung der Fachwelt an der Weiterent-wicklung der Werkzeuge des Entgeltsystems zu erwarten sei.

Über die weitere Entwicklung werden wir zeitnah informieren.