Der GKV-Spitzenverband, der Verband der privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben sich in ihrem Spitzengespräch am 22. September 2011 auf eine Vereinbarung zum einheitlichen Basisfallwert und einheitlichen Basisfallwertkorridor für das Jahr 2012 verständigt. Das Unterschriftenverfahren wurde eingeleitet.

Anhand des einheitlichen Basisfallwertkorridors erfolgt im Jahr 2012 der dritte von 5 Schritten zur bundesweiten Angleichung der Landesbasisfallwerte, die in diesem Jahr zu 33 Prozent ihrer Differenz zur oberen oder unteren Korridorgrenze angepasst werden. In Ländern mit einem Landesbasisfallwert oberhalb der oberen Korridorgrenze wird abweichend davon der Angleichungsbetrag auf höchstens 0,3 Prozent des verhandelten Landesbasisfallwertes begrenzt. Vor der Angleichung eines Landesbasisfallwertes an die Korridorgrenzen werden diese im Jahr 2012 um den Betrag erhöht, der gemäß § 10 Abs. 12 KHEntgG in dem jeweiligen Land zur Überführung der Finanzierungsbeträge für die Neueinstellung von Pflegepersonal in den Landesbasisfallwert eingerechnet wurde.

Sobald das Unterschriftenverfahren abgeschlossen ist, wird ein vollständiges Exemplar der Vereinbarung veröffentlicht.