Für das Jahr 2011 haben sich die Vertragsparteien auf Bundesebene wie in den Vorjahren auf eine Vereinbarung nach § 17b Abs. 5 KHG zur Umsetzung des DRG-Sys­temzuschlags verständigt (Anlage 1).

Die Höhe des DRG-Systemzuschlags wird von bisher 0,99 Euro auf 1,13 Euro pro Fall für das Jahr 2011 erhöht. Diese Erhöhung geht maßgeblich auf die Anhebung des Zuschlags für die pau­schalierten Zahlungen für die Teil­nahme von Krankenhäusern an der Kalkula­tion (Zuschlagsanteil 'Kalkulation’) zurück, der für das Jahr 2011 bei 0,91 Euro (Vj. 0,75 Euro) liegt. Die deutliche Erhöhung des Zuschlagsanteils 'Kalkulation’ ist durch die neu hinzugekommenen Kalkulationsprojekte, insbesondere für die Entwicklung des neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik, bedingt. Der Zuschlagsanteil für die Finanzierung der InEK GmbH (Zu­schlagsanteil 'InEK') liegt für das Jahr 2011 bei 0,22 Euro (Vj. 0,24 Euro).

Ergänzend zu der Vereinbarung haben sich die Selbstverwaltungspartner erneut auf „Hinweise der Selbstverwaltungspartner zur Abrechnung und Handhabung des DRG-System­zuschlags“ (Anlage 2) verständigt. Diese umfassen weiterhin drei Teile:  

Teil I: Hinweise für Krankenhäuser, die Entgelte nach der BPflV abrechnen

Teil II: Hinweise für Krankenhäuser, die Entgelte nach dem KHEntgG abrechnen

Teil III: Hinweise zum Melde- und Abrechnungsverfahren an die InEK GmbH