Im Rahmen der Verhandlungen über die VBE für das Jahr 2011 stand der in der Präambel der VBE 2010 enthaltene Prüfauftrag an das InEK bezüglich der Ausnahmeregelung für Palliativstationen im Vordergrund. Die Abstimmung der Selbstverwaltung unter Beteiligung des InEK und des BMG ergab, dass eine Durchführung des Prüfauftrages auf Basis der aktuell verfügbaren Daten des Jahres 2009 nicht sinnvoll ist, da erst mit dem Systemwechsel von 2009 auf 2010 die Differenzierung des Zusatzentgeltes (ZE) 60 in die ZE 60.1, ZE 60.2 und ZE 60.3 erfolgt ist. Der Prüfauftrag an das InEK wurde daher um ein Jahr verschoben.

Da ansonsten kein Änderungsbedarf für das Jahr 2011 gesehen wurde, haben die Selbstverwaltungspartner im Spitzengespräch vereinbart, die VBE 2010 ohne inhaltliche Änderungen für das Jahr 2011 fortzuschreiben. Das InEK wurde beauftragt, die in der VBE 2010 enthaltenen DRG-Listen mit dem G-DRG-Katalog für 2011 abzugleichen und die Vereinbarung redaktionell an das Jahr 2011 anzupassen. Die Abstimmung der Endfassung zwischen den Partnern der Selbstverwaltung wurde am 27.10.2010 abgeschlossen.
Im Rahmen der redaktionellen Überarbeitung für das Jahr 2011 wurden folgende Änderungen durchgeführt:

- Anpassungen der Datumsangaben, Jahreszahlen und Verweise auf die FPV 2011 vom 23. September 2010,
- Anpassung der DRG-Liste für selbständige Kinderkrankenhäuser in § 1 Abs. 3 Satz 8 (DRG B61Z in B61A und B61B gesplittet, I66D und I66E gestrichen),
- Anpassung des Verweises auf das KHEntgG in § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 an den aktuellen Gesetzestext (Verhandlungsunterlagen „nach § 6 Abs. 3 Satz 3 und 4“ und nicht mehr „Satz 3 und 5“).

Das Unterschriftenverfahren wird wie im Spitzengespräch vereinbart durch den GKV-SV eingeleitet und die Vereinbarung auf der Homepage des InEK unter www.g-drg.de veröffentlicht.

In der Anlage übersenden wir Ihnen die Unterschriftenfassung der VBE 2011 (ohne die Unterschriftenseiten).