Da der Orientierungswert die Veränderungsrate nach § 71 Abs. 3 SGB V in Höhe von 2,97 % unterschreitet, gilt gemäß § 10 Abs. 6 Satz 2 KHEntgG die Veränderungsrate als Veränderungswert für das Jahr 2018.

Der Veränderungswert bildet die maßgebliche Obergrenze für die Entwicklung der Landesbasisfallwerte nach § 10 Abs. 4 KHEntgG. Darüber hinaus begrenzt er die Entwicklung des Gesamtbetrages für Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik nach § 3 Abs. 2 Satz 1 BPflV. Auch für besonderen Einrichtungen gemäß § 6 Abs. 3 Satz 4 KHEntgG ist der Veränderungswert als Obergrenze für die Budgetentwicklung maßgeblich.

Die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes ist als Anlage beigefügt.