Der Veränderungswert bildet die maßgebliche Obergrenze für die Entwicklung der Landesbasisfallwerte nach § 10 Abs. 4 KHEntgG sowie für besondere Einrichtungen gemäß § 6 Abs. 3 Satz 4 KHEntgG und für die Vereinbarung des einheitlichen Basisfallwertes nach § 10 Abs. 9 Satz 5 2. Halbsatz KHEntgG. Für Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik, die das neue Vergütungssystem nach § 17d KHG bereits anwenden, oder in den Jahren 2015 oder 2016 in dieses einsteigen, bildet der Veränderungswert nach § 3 Abs. 2 Satz 1 BPflV grundsätzlich die maßgebliche Rate für den Anstieg des Gesamtbetrages. Abweichend davon kann er gemäß der Änderung durch das GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (GKV-FQWG) in den Jahren 2015 und 2016 in zweifacher Höhe geltend gemacht werden. Für die weiterhin tagesgleiche Pflegesätze abrechnenden Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik ist der Veränderungswert gemäß § 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BPflV die maßgebliche Rate für den Anstieg des Gesamtbetrages.

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