Die Höhe der Aufwandserstattung für Leistungen von Krankenhäusern im Rahmen der Organentnahme, wird durch die Vertragspartner nach § 11 Abs. 2 des Transplantationsgesetzes (TPG) geregelt. Die TPG-Vertragspartner GKV-Spitzenverband, Bundesärztekammer, Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) als Koordinierungsstelle haben die Erstattungsbeträge gemäß § 7 Abs. 4 Koordinierungsstellenvertrag für das Jahr 2014 vereinbart.

Die Aufwandserstattung für die Leistungen der Krankenhäuser im Rahmen der postmortalen Organspende ist Teil des zwischen den Vertragsparteien zu vereinbarenden DSO-Budgets. Unabhängig davon, dass der formale Beschluss über die Vereinbarung des Gesamt-DSO-Budgets und der ergänzenden Vereinbarungen noch aussteht, besteht Einigkeit zwischen den Vertragsparteien, dass ab dem 1. Januar 2014 von den Entnahmekrankenhäusern die folgenden neuen Erstattungsbeträge gegenüber der DSO in Rechnung zu stellen sind:

-    Einorgan-/Nierenentnahme: 3.356 Euro
-    Mehrorganentnahme: 4.039 Euro
-    Abbruch während der Intensivstationsphase wegen Ablehnung: 439 Euro
-    Abbruch während der Intensivstationsphase nach Zustimmung: 953 Euro
-    Abbruch im OP: 3.356 Euro

Der Meldebogen zur Abrechnung der Aufwandspauschalen gegenüber den zuständigen regionalen Organisationszentralen der DSO für das Jahr 2014 ist ebenso beigefügt wie die Anschriften der regionalen Organisationszentralen der DSO.