Gemäß § 10 Abs. 9 KHEntgG haben die Vertragsparteien auf Bundesebene jährlich einen einheitlichen Basisfallwert und einen einheitlichen Basisfallwertkorridor zu vereinbaren. Dieser dient im Folgejahr der Angleichung der Landesbasisfallwerte an den einheitlichen Basisfallwertkorridor gemäß § 10 Abs. 8 KHEntgG. Die Vertragsparteien beauftragen dazu das DRG-Institut (InEK) für die Berechnung. Dabei werden die einzelnen Landesbasisfallwerte einschließlich Berichtigungen und ohne Ausgleiche des laufenden Jahres mit der Summe der effektiven Bewertungsrelationen, die bei ihrer Vereinbarung zugrunde gelegt wurde, gewichtet. Die für die Berechnung maßgeblichen Werte gemäß § 10 Abs. 9 Satz 3 KHEntgG sind durch die Landeskrankenhausgesellschaften bis zum 31. Juli jeden Jahres an das InEK zu melden.

Das Berechnungsergebnis des InEK bildet die Grundlage der Vereinbarung der Vertragsparteien auf Bundesebene. Gemäß § 10 Abs. 9 Satz 5 KHEntgG in der Version des Beitragsschuldengesetzes ist das Ergebnis im Jahr 2013 um ein Drittel der von den Vertragsparteien auf Bundesebene vereinbarten Erhöhungsrate nach § 10 Abs. 5 KHEntgG zu erhöhen. Dies sind 0,21 %. Darüber hinaus ist das Berechnungsergebnis um den für das folgende Kalenderjahr maßgeblichen Veränderungswert nach § 10 Abs. 4 Satz 1 KHEntgG zu erhöhen. Der Veränderungswert für das Jahr 2014 beträgt 2,81 %. Dadurch ergibt sich ein einheitlicher Basisfallwert für das Jahr 2014 von 3.156,82 € mit einer oberen Korridorgrenze von 3.235,74 € und einer unteren Korridorgrenze von 3.117,36 €.

Auf dieser Grundlage haben die Vertragsparteien auf Bundesebene eine Vereinbarung gemäß § 10 Abs. 9 KHEntgG geschlossen, die als Anlage beigefügt ist. Das Unterschriftenverfahren wurde eingeleitet. Über seinen Abschluss werden wir Sie informieren.

Anhand des einheitlichen Basisfallwertkorridors erfolgt im Jahr 2014 die letzte Stufe der Konvergenz der Landesbasisfallwerte an die obere oder untere Korridorgrenze. In Ländern mit einem Landesbasisfallwert oberhalb der oberen Korridorgrenze wird abweichend davon der Angleichungsbetrag auf höchstens 0,3 Prozent des verhandelten Landesbasisfallwertes begrenzt (vgl. § 10 Abs. 8 Satz 5 KHEntgG).