Das InEK hat in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) einen Abschlussbericht zur Entwicklung eines pauschalierenden Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) für das Jahr 2013 erstellt und am 11. Januar 2013 auf der Homepage des InEK (www.g-drg.de) veröffentlicht.

Der Abschlussbericht beschreibt die Entwicklung des ersten PEPP-Entgeltkataloges für das Jahr 2013. In dem Bericht wird die Methodik der Datenerhebung erläutert und die

Kalkulationsstichprobe im Vergleich zur Grundgesamtheit analysiert. Auch eine Liste der Einrichtungen mit vertraglicher Vereinbarung zur Kalkulationsteilnahme ist in den An-hängen enthalten.

Ein Schwerpunkt des Berichtes liegt in der Herleitung der verweildauerbezogenen Vergütungsstufen und der Berechnung der Bewertungsrelationen, die mit Beispielen veranschaulicht wird. Diese Erläuterungen werden in den Anhängen durch umfangreiche

Tabellen mit statistischen Kennzahlen und Häufigkeitsverteilungen (z. B. Behandlungsfälle, Tageskosten, Gruppierungsmerkmale) ergänzt.

Über die Erklärungen zu dem vorliegenden Katalog hinaus werden mit dem Bericht auch grundsätzliche Überlegungen und vielfältige Analysen des InEK zur Systementwicklung dargestellt und erläutert, warum einige der diskutierten Ansätze nicht umgesetzt werden konnten. Dabei werden auch Erfahrungen aus anderen Ländern angesprochen.

Zum Schluss des Berichtes werden Perspektiven der Weiterentwicklung aufgezeigt und für eine breite Beteiligung an der Kalkulation und dem Vorschlagsverfahren geworben. Wie in dem einführenden Kapitel des Berichtes erläutert wird, wendet sich der Abschlussbericht

an die interessierte Fachöffentlichkeit und soll einen Beitrag dazu leisten, die der Entwicklung zugrunde liegende Vorgehensweise transparent zu machen und das Verständnis über Zusammenhänge im PEPP-Entgeltsystem zu fördern.