Da es im Krankenhaus in vielen Fällen ein Problem darstellt, zu erfahren bzw. zu erkennen, ob eine Patientenverfügung verfasst bzw. eine Person zur Vorsorge bevollmächtigt worden ist, hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die DKG mit Schreiben vom 01.12.2014 (Anlage) darauf hingewiesen, dass Personen nach Eintragung ihrer Verfügung bzw. Vollmacht beim ZVR eine persönliche ZVR-Card ausgehändigt bekommen.

Bei der ZVR-Card handelt es sich um eine Plastikkarte im Scheckkartenformat, auf deren Rückseite Kontaktdaten von Bevollmächtigten bzw. Betreuern sowie der Aufbewahrungsort der Urkunde (Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht / Betreuungsverfügung) angegeben sind.

Vorder- und Rückseite der ZVR-Card sehen wie folgt aus:

RS502-14_Tabelle

Da die Empfehlung ausgesprochen wird, diese Karte für den Notfall bei sich zu tragen, kann diese im Falle des Auffindens in den Krankenhäusern – vor allem in Notsituationen – einen Hinweis auf die Existenz einer entsprechenden Vollmacht oder Verfügung sowie ggf. auf eine gewählte Vertrauensperson geben.

Weitergehende Informationen finden sich auf der Homepage der Bundesnotarkammer unter: www.vorsorgeregister.de und dort unter dem Link „Zentrales Vorsorgeregister“.

Das BMG bittet darum, die ZVR-Card sowie ihre Hinweisfunktion in den Krankenhäusern bekannter zu machen.