Die seinerzeit in den Umsatzsteueranwendungserlass (UStAE) neu eingefügte Nummer 6a wurde nun neben kleineren redaktionellen Änderungen nochmals dahingehend ergänzt, dass die Steuerfreiheit auch „für Meldungen zum Abschluss der Behandlung“ gelte. Überdies wurde klargestellt, dass auch pseudonymisierte Rückmeldungen der Umsatzsteuerfreiheit unterfallen würden, „wenn der Arzt auf Grund des Inhalts und Bezugs der Rückmeldung eine konkrete Behandlungsentscheidung für den von der Rückmeldung individuell betroffenen Patienten vornehmen kann“.

Das verbindliche Rundschreiben des BMF vom 08.05.2017 haben wir in der Anlage beigefügt.