Das PEPP-Vorschlagsverfahren ermöglicht allen Beteiligten, sich konstruktiv an der Weiterentwicklung des pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen zu beteiligen.

Das Verfahren für 2018 entspricht im Wesentlichen dem vorangegangen Vorschlagsverfahren. Das InEK hat auf seiner Internetseite (www.g-drg.de) eine detaillierte Verfahrensbeschreibung für das Verfahren für das Jahr 2018 (Anlage) bereitgestellt.

Auf folgende wichtige Punkte weist das InEK besonders hin:

  • Wie im Vorjahr können Vorschläge für 2018 ausschließlich online über das InEK Datenportal übermittelt werden. Die Adresse des InEK Datenportals lautet: https://daten.inek.org. Falls Sie bereits beim InEK Datenportal registriert sind, können Sie die Funktion PEPP-Vorschlagsverfahren über die Rubrik „Stammdatenpflege“ in der Registerkarte „Funktionen“ aktivieren – das Anwenderhandbuch zum InEK Datenportal ist unter der Adresse https://daten.inek.org/DataPortal/resources/manual/InEK-Datenportal.pdf im Internet abrufbar.
  • Änderungsvorschläge sind bis zum 31.03.2017 beim InEK einzureichen.
  • Änderungsvorschläge können von jedem eingebracht werden. Grundsätzlich erscheint es jedoch sinnvoll, Vorschläge von genereller Bedeutung zuvor mit weiteren Betroffenen abzustimmen, um bei gemeinsamen Interessen auch einen gemeinsamen Vorschlag einzureichen und Konkurrenz eventuell ähnlicher Vorschläge zu vermeiden.
  • Ein Vorteil durch Eingabe von gleichen Vorschlägen über mehrere Institutionen ergibt sich nicht.
  • Änderungsvorschläge zur ICD-10-GM bzw. zum OPS sind primär beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) einzureichen. Die dortige Eingabefrist ist zu beachten.
  • Problembeschreibungen und Lösungsansätze sollten möglichst präzise formuliert werden.
  • Die eingegangenen und formal geprüften Vorschläge werden nach Abschluss der Annahmephase ganz oder in wesentlichen Auszügen auf der Homepage des InEK veröffentlicht.
  • Vorschläge und angehängte Dateien sollten keine patientenbezogenen Daten (zum Beispiel Medikationsdaten oder klinische Patientendaten) enthalten.

Wir bitten, die Deutsche Krankenhausgesellschaft nachrichtlich über Ihre Vorschläge zu informieren (i.luedtke@dkgev.de), um die gezielte Weiterentwicklung des PEPP-Systems fördern zu können.