Im Rahmen der Grundlagenvereinbarung 2009 (Vereinbarung über die Einführung eines Pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen gemäß § 17d KHG (Psych-Entgeltssystem)) waren sich die Vertragspartner der Selbstverwaltung einig, das PEPP-System als ein lernendes System zu konzipieren. Zu diesem Zweck ist die Etablierung eines strukturierten Dialoges zur Einbindung des medizinischen, wissenschaftlichen und weiteren Sachverstandes in einem regelhaften Verfahren durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK) vorgesehen. In seiner "Verordnung zum pauschalierenden Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen für das Jahr 2013" (PEPPV 2013) hat das Bundesministerium für Gesundheit diese Vorschläge aufgegriffen und mit § 10 dieser Verordnung geregelt.

Die daraufhin mehr als 100 eingereichten Vorschläge des erstmals in 2013 durchgeführten Vorschlagsverfahrens für das PEPP-System 2014 wurden nunmehr auf der Internetseite des InEK (www.g-drg.de) veröffentlicht (Anlage). Aufgrund des großen Umfanges werden diese Vorschläge lediglich elektronisch versandt und liegen dem Postversand nicht bei. Beteiligt haben sich einzelne Krankenhäuser, Krankenhausgesellschaften, Klinikketten und Fachverbände (u .a. DGPPN, BDK) mit zum Teil detaillierten Vorschlägen. Diese betreffen vorrangig Diagnosen, Prozeduren und weitere fall- und tagesbezogene Attribute (wie z. B. Alter).