Nach der Ersatzvornahme durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) wurde das PEPP-Entgeltsystem auf den Internetseiten des InEK veröffentlicht. Unter anderem wird darin gemäß § 2 der Verordnung eine Zusammenfassung mehrerer Krankenhausaufenthalte zu einem Abrechnungsfall und das damit verbundene Vorgehen zur Ermittlung der Hauptdiagnose geregelt. Die hieraus resultierende Ergänzung der Einleitung der DKR-Psych wurde zwischen den Vertragspartnern der Selbstverwaltung konsentiert.

Der in die Einleitung aufgenommene Text besagt, dass sich die DKR-Psych „zumeist auf einen durchgängigen stationären Aufenthalt beziehen“. Ein stationärer Aufenthalt „muss jedoch nicht zwingend einem Abrechnungsfall gemäß Abrechnungsbestimmungen ent-sprechen“. Werden mehrere Krankenhausaufenthalte nach den geltenden Abrechnungsbestimmungen zu einem Abrechnungsfall zusammengefasst, „sind sämtliche Symptome/Diagnosen und Prozeduren auf den gesamten Abrechnungsfall zu beziehen. Das hat gegebenenfalls zur Folge, dass mehrere Prozeduren unter Addition der jeweiligen Mengenangaben zu einer Prozedur zusammenzufassen sind“. Werden mehrere Krankenhausaufenthalte „zu einem Abrechnungsfall gemäß § 2 der Verordnung zum pauschalierenden Entgeltsystem für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen für das Jahr 2013 zusammengefasst gilt hinsichtlich der Festlegung der Hauptdiagnose § 2 Absatz 3 der Verordnung (Näheres siehe dort)“.

Die nunmehr aktualisierte Fassung der DKR-Psych 2013 wird bereitgestellt und das Unterschriftenverfahren zu der hierfür erforderlichen Ergänzungsvereinbarung eingeleitet.