In Vorbereitung der ab Oktober d. J. beginnenden bundesweiten Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte sind die bei den Leistungserbringern erforderlichen Maßnahmen zur Beschaffung der benötigten eHealth-BCS-Kartenterminals und Anpassung ihrer Primärsysteme bis Ende September erfolgreich abzuschließen. Um den Krankenhäusern eine Prüfung der Funktionsfähigkeit für das Einlesen der Gesundheitskarte zu ermöglichen, werden wir ab Anfang September Musterkarten der „eGK-Generation 1 plus“ den Landeskrankenhausgesellschaften zur Verfügung stellen.

Für die Anforderungen an die Primärsysteme hat die gematik einen „Implementierungsleitfaden zur Einbindung der eGK in die Primärsysteme der Leistungserbringer“ veröffentlicht. Ergänzend haben wir in einer „Information Versichertenstammdaten (GKV)“ die für die Verarbeitung der Versichertenstammdaten benötigten Informationen zusammengefasst. Beide Unterlagen können dazu herangezogen werden, den Erfüllungsgrad bei der Anpassung zu bestimmen.

Zur Beschaffung der eHealth-BCS-Kartenterminals durch Vertragsärzte haben der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztlichen Bundesvereinigungen am 17.8.2011 informiert, dass eine Bestellung bis zum 30.9.2011 die Refinanzierung nach den für die Vertragsärzte geltenden Festlegungen sichert. Für den stationären Bereich, einschließlich Notfall- und Institutsambulanzen, gelten nach den Vereinbarungen mit dem GKV-Spitzenverband die in der Pflegesatzvereinbarung getroffenen Regelungen.