Bei der ab Ende des III. Quartals 2011 von den Krankenkassen bundesweit herausgegebenen elektronischen Gesundheitskarte sind bei gleichem Aussehen zwei Ausprägungen möglich (Generation 1 und Generation 1plus), die für den Basis-Rollout selbst keinen erheblichen Unterschied ausweisen. Die Generation 1plus ist für künftige Anwendungen umstrukturiert. Für das Auslesen der Versichertenstammdaten sind beide Karten funktionsgleich.

Gegenüber der seit längerem festgelegten Struktur der Versichertenstammdaten hat sich keine Änderung ergeben. Lediglich bei der Zusatz-Angabe zur Kostenerstattung nach § 13 Abs. 2 SGB V wurde eine bislang unterstellte Abhängigkeit einer stationären von einer ambulanten Kostenerstattung aufgehoben. Eine Übersicht über die für die Versichertenstammdaten maßgeblichen drei XML-Schemata (persönliche Versichertendaten, allgemeine Versicherungsdaten und geschützte Versichertendaten) ist beigefügt.

Bei den für die Krankenhäuser erforderlichen Kartenterminals, einschließlich der vorläufig weiter verwendbaren MKT+-Kartenterminals, haben sich keine Veränderungen ergeben. Über den aktuellen Zulassungsstand informiert die Webseite der gematik.

Weitergehende Informationen sind in der von der Deutschen Krankenhaus Verlagsgesellschaft mbH herausgegebenen Broschüre „Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) im Krankenhaus, Materialien und Erläuterungen“, enthalten. Darüber hinaus enthält die von der Geschäftsstelle regelmäßig veröffentlichte „Übersicht Gesundheitskarte“ Informationen über den aktuellen Projektstand.

Die von der gematik herausgegebenen Dokumente für das Release 0.5.3 und das Release 0.5.2 stellen jeweils eine Sammlung von Dokumenten teilweise mit Stand 2008 dar, die durch zahlreiche SRQs (specification related questions) aktualisiert wurden.

Eine redaktionell aktualisierte Version des Dokuments „Telematikkonformität Release 0: Profil Versichertenstammdaten“ (17. Dezember 2009) stellen wir in Kürze zur Verfügung.