Krankenhäusern, die Versichertenstammdaten (VSD) durch Einlesen der Versichertenkarte in ihre Softwaresysteme übernehmen, wird empfohlen, hierfür ab dem 1.1.2015 die elektronische Gesundheitskarte (eGK) zu verwenden.

Falls ab diesem Zeitpunkt eine Krankenversichertenkarte (KVK) vorgelegt wird, sollten Krankenhäuser zunächst um Vorlage einer eGK bitten. Kann diese nicht vorgelegt werden, sollten Krankenhäuser sich das Versicherungsverhältnis gesondert bestätigen lassen. Alternativ kommt auch die Aufnahme als „Selbstzahler“ in Betracht. Ausgenommen hiervon sind Krankenversichertenkarten sonstiger Kostenträger (z. B. Heilführsorge) sowie der Privatversicherung.

Für den vertragsärztlichen Bereich hat die KBV ergänzend eine gesonderte Information unter:

http://www.kbv.de/media/sp/2014_08_14_Praxisinformation_eGK_Januar_2015.pdf

veröffentlicht.