Danach befänden sich die beauftragten Industrieunternehmen derzeit in der Entwick-lung, dem Aufbau und der Integration der Infrastrukturkomponenten. Der Aufbau der zentralen Infrastruktur (Basis-TI) sowie die Anbindung der Kostenträgerfachdienste zum online-Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) solle noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Bei den Karten, Kartenterminals und Konnektoren (dezentrale Komponenten) würden noch Erweiterungen und funktionale Verbesserungen in das laufende Verfahren eingebracht. Dies bedinge einen angepassten Start der Erprobung voraussichtlich im zweiten Quartal 2015. Die Industrie habe bereits mit der Akquise der an der Erprobung teilnehmenden Leistungserbringer begonnen.

Aus Sicht der Geschäftsstelle verläuft die Akquise der in die Erprobung einzubindenden Krankenhäuser noch nicht abschließend zufriedenstellend. Trotz des enormen Engagements der in den Testregionen zuständigen Landeskrankenhausgesellschaften, die allesamt geeignete Testkrankenhäuser vorgeschlagen haben, fehlen immer noch verbindlichen Zusagen zur Einbindung dieser Krankenhäuser. Gerade bei der Auswahl der Testkrankenhäuser muss höchste Sorgfalt walten, damit die Testergebnisse repräsentativ für alle übrigen Krankenhäuser sind, wenn es nach den Tests zu einem bundesweiten Wirkbetriebs-Rollout kommt. Insofern wiederholt die DKG ihr Angebot an die Industriekonsortien, bei der Auswahl der Testkrankenhäuser auf die bei den zuständigen Landeskrankenhausgesellschaften vorhandenen Spezialkenntnisse – auch vor dem Hintergrund künftig zu testender sektorübergreifender Kommunikationsszenarien - zurückzugreifen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Erprobung und der parallel durchzuführenden wissenschaftlichen Evaluation soll dann das Netz der Telematikinfrastruktur für den bundesweiten Anschluss aller Praxen und Krankenhäuser bereitstehen.