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21. April 2010
Im Rahmen dieser Verantwortung, die die fachliche Steuerung der gematik für die notwendigen Umsetzungsarbeiten einschließt, werden zunächst von den beauftragten Projektleitern die notwendigen Lastenhefte erstellt und den Gesellschaftern zur Beschlussfassung vorgelegt.
Für die Beschlussfassung der gematik ist für strittige Entscheidungen, die nicht die erforderliche Mehrheit von 67 % der Stimmrechtsanteile erhalten, ein „Schlichtermodell“ eingerichtet worden. Der von den Gesellschaftern der gematik eingesetzte Schlichter, Herr Staatssekretär a. D. Dr. Schröder, wird nun bei strittigen Entscheidungen vermitteln und ein Ergebnis erreichen.
Im Zusammenhang mit dem Projektleitermodell hat die DKG einen ergänzenden Antrag über ein Projekt „Zugang/Migration von Gesundheitsdatendiensten als Mehrwertfachdienste in die Telematikinfrastruktur (am Beispiel der elektronischen Fallakte)“ eingereicht. Die Beratung und Beauftragung zu diesem Projekt ist auf die nächste Gesellschafterversammlung der gematik vertagt, da im Vordergrund zunächst die Etablierung der oben angeführten Projekte gesehen wurde. Die Zeit bis zur Gesellschafterversammlung der gematik im Mai 2010 werden wir dazu nutzen, die Planung für das Projekt zu verfeinern, um nach der erwarteten Beauftragung die Projektarbeiten zügig aufnehmen zu können.
Auf der Grundlage der nun gefundenen Neuausrichtung des Projektes durch das Projektleitermodell und das Schlichtermodell erwarten wir auch zu den zeitlichen Rahmenbedingungen in den Projekten eine baldige Klärung.
Einführung der elektronischen Gesundheitskarte: Neuausrichtung - Pressemitteilung der gematik
Mit der beigefügten Pressemitteilung vom 20.4.2010 informiert die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) über das Ergebnis der Bestandsaufnahme und Neuausrichtung für den Aufbau der Telematikinfrastruktur.
Im Rahmen eines von den Gesellschaftern der gematik verabschiedeten „Projektleitermodells“ sind nun der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit der Projektzuständigkeit für die „Basis-Telematikinfrastruktur“, die Bundesärztekammer mit der Einführung des „Notfalldatenmanagements“, die Kassenärztliche Bundesvereinigung mit der „Adressierten Kommunikation der Leistungserbringer“ sowie der GKV-Spitzenverband mit der „Einführung eines online-gestützten Versichertenstammdatenmanagements“ beauftragt worden.Im Rahmen dieser Verantwortung, die die fachliche Steuerung der gematik für die notwendigen Umsetzungsarbeiten einschließt, werden zunächst von den beauftragten Projektleitern die notwendigen Lastenhefte erstellt und den Gesellschaftern zur Beschlussfassung vorgelegt.
Für die Beschlussfassung der gematik ist für strittige Entscheidungen, die nicht die erforderliche Mehrheit von 67 % der Stimmrechtsanteile erhalten, ein „Schlichtermodell“ eingerichtet worden. Der von den Gesellschaftern der gematik eingesetzte Schlichter, Herr Staatssekretär a. D. Dr. Schröder, wird nun bei strittigen Entscheidungen vermitteln und ein Ergebnis erreichen.
Im Zusammenhang mit dem Projektleitermodell hat die DKG einen ergänzenden Antrag über ein Projekt „Zugang/Migration von Gesundheitsdatendiensten als Mehrwertfachdienste in die Telematikinfrastruktur (am Beispiel der elektronischen Fallakte)“ eingereicht. Die Beratung und Beauftragung zu diesem Projekt ist auf die nächste Gesellschafterversammlung der gematik vertagt, da im Vordergrund zunächst die Etablierung der oben angeführten Projekte gesehen wurde. Die Zeit bis zur Gesellschafterversammlung der gematik im Mai 2010 werden wir dazu nutzen, die Planung für das Projekt zu verfeinern, um nach der erwarteten Beauftragung die Projektarbeiten zügig aufnehmen zu können.
Auf der Grundlage der nun gefundenen Neuausrichtung des Projektes durch das Projektleitermodell und das Schlichtermodell erwarten wir auch zu den zeitlichen Rahmenbedingungen in den Projekten eine baldige Klärung.
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. 2012 Impressum
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